Umwelt


ERDGAS schont die Umwelt

ERDGAS verursacht fast keinen Feinstaub und bis zu 35 % weniger CO2 als Benzin. Mit reinem BIO-ERDGAS sinkt der CO2-Ausstoß sogar um bis zu 97 %. Im Vergleich zu Diesel entstehen rund 96 % weniger Stickoxide. Darüber hinaus ist neben BIO-ERDGAS künftig auch synthetisches ERDGAS aus erneuerbarem Solar- und Windstrom verfügbar.

Mit Biogas- und Power-to-Gas-Anlagen stehen zwei Technologien zur Verfügung, die großes Potenzial haben, wesentlich zum Gelingen der Energiewende beizutragen und den Klimaschutz in Deutschland voranzutreiben. Bio-ERDGAS und synthetisches ERDGAS lassen sich im Gasnetz effizient speichern sowie transportieren und kann so überall mit Erdgasautos getankt werden. Das über 500.000 Kilometer lange Gasnetz in Deutschland, bietet die optimale Infrastruktur für eine flächendeckende und zuverlässige Versorgung.


Mit ERDGAS auch in Umweltzonen unterwegs

Die neuen Generation Erdgasfahrzeuge erreichen ohne aufwendige Abgasnachbehandlungstechnologien die Euro-6-Abgasnorm. Erdgasautos zeichnen sich durch einen sehr niedrigen CO2-Ausstoß und geringe Geräuschemissionen aus. Das schont die Umwelt und sorgt vor allem in Ballungsgebieten für bessere Luft und weniger Straßenlärm. Auch die Einführung einer neuen blauen Plakette stellt für Erdgasautos kein Hindernis dar.

 

Fahrverbot – bin ich mit Erdgas auf der sicheren Seite?

Kommunen und Städte können Fahrverbote verhängen, damit die Stickoxid-Grenzwerte eingehalten werden. Das hat am 27. Februar 2018 das Bundesverwaltungsgericht entschieden. Rund zwölf Millionen Dieselfahrzeuge mit unzureichender Abgasreinigung könnten davon betroffen sein. Zudem möchte die Deutsche Umwelthilfe auch ältere Benziner mit einer Abgasnorm unter 3 aus den Innenstädten verbannen, da diese ebenfalls eine unzureichende Abgasreinigung aufweisen.

Erdgasfahrer brauchen sich dagegen über ein mögliches Fahrverbot keine Gedanken machen. Egal ob Euro-4, Euro-5 oder Euro-6 – Umweltauflagen sind mit ERDGAS kein Problem. Denn beim Fahren mit ERDGAS wird fast kein Feinstaub, nur sehr geringe Mengen Stickoxide und auch wenig CO2 erzeugt. Somit ist das Fahren in Innenstädten auch langfristig erlaubt. ERDGAS ist die klare, günstige und umweltschonende Alternative zum Diesel.


Bio-ERDGAS

Bio-Erdgas gewinnt man aus nachwachsenden Rohstoffen, Klärschlamm, Gülle oder Bio-Abfällen. Bei der sogenannten Fermentierung entsteht zunächst Biogas, das in einem zweiten Schritt zu Biomethan bzw. Bio-ERDGAS veredelt wird.

Durch den Einsatz von 100 % Bio-ERDGAS können die gesamten Treibhausgasemissionen eines Fahrzeugs um bis zu 97 % gesenkt werden. Bereits heute können Erdgasfahrzeuge an zahlreichen Tankstellen mit reinem Bio-ERDGAS befüllt werden und so nahezu klimaneutral fahren. Bei der Verbrennung dieses regenerativen Kraftstoffes im Motor wird nämlich nur so viel CO2 freigesetzt, wie in dem natürlichen Stoff gebunden war. Es gelangt also nicht mehr Kohlendioxid in die Atmosphäre, als die Pflanzen während ihres Wachstums über die Photosynthese aufgenommen haben. Somit ist Bio-ERDGAS eine echte klimaneutrale Alternative zu fossilen Brennstoffen.

 

Syntetisches ERDGAS

Völlig klimaneutral ist der Einsatz von syntetischem ERDGAS als Kraftstoff, das mittels der Power-to-Gas-Technologie aus überschüssigem Solar- oder Windstrom gewonnen wird. Durch Elektrolyse wird Ökostrom zunächst in Wasserstoff und anschließend in Methan umgewandelt wird. Mit dieser Technologie kann das zuvor gewonnene Gas sogar zurück in Strom umgewandelt werden. So lässt sich insbesondere Windenergie, die in stürmischen Zeiten die Stromnetze überlastet, umwandeln und langfristig speichern. Der Prozess trägt so zur Stabilisierung des öffentlichen Stromnetzes bei.

Im niedersächsischen Werlte betreibt Audi erfolgreich eine Power-to-Gas-Anlage, die mit Hilfe von Ökostrom regeneratives Gas erzeugt und als "Audi e-Gas" ins Netz einspeist. In fast jedem Bundesland existieren mittlerweile Anlagen, die nach dem Prinzip der Sektorenkopplung arbeiten und erneuerbare Gase produzieren und speichern. Insbesondere mit Hinblick auf den zukünftig steigenden Bedarf an Energie sorgen über 35 Anlagen dafür, dass Deutschland in dieser Schlüsseltechnologie gut aufgestellt ist.

Karte: www.dvgw.de



Grafik: www.erdgas.info